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Gebäude und Bauteile

Beobachten Sie in der Übergangsjahreszeit abgelegene, weniger genutzte Räume und seltener gelüftete Bereiche sowie abgedeckte Wand- und Deckenbauteile

Denken Sie auch im Frühjahr daran, das Heiz- und Lüftungsverhalten langsam von Winter- auf Frühjahrsbetrieb umzustellen. Noch steckt den Mauern "der Winter in den Kochen" und sie erwärmen sich nicht so schnell.

Ein Wohnklimamessgerät (relative Raumluftfeuchte und Raumtemperaturmessung) hilft Ihnen kritische Luftfeuchtigkeitswerte und Raumtemperaturen zu erkennen und durch richtiges Spaltlüften ("Stoßlüften") und Heizen wirtschaftlich Feuchteschäden zu vermeiden.  

Gerade in der Übergangsjahreszeit kühlen die Wände durch geringere Tageserwärmung kürzer Tage, insbesondere auf den Nord- und Ostseiten, deutlich ab bzw. erwärmen noch nicht so schnell. Die feuchtwarme Frühjahrs-, Herbst- und Spätsommerluft führt an den kühleren Bauteiloberflächen zu Feuchtigkeitsanreicherungen, die bei Überschreiten kritischer Verhältnisse von Oberflächentemperatur zur temperaturabhängigen Luftfeuchtigkeit bei entsprechenden Nährböden zu microbiellem Befall und Schimmelbildung führen kann.

Stellen Sie sich mit dem Lüftungsverhalten darauf ein, da eine Erwärmung der Bauteile durch den winterlichen Heizungsbetrieb in aller Regel noch nicht begonnen hat oder im Frühjahr schon zurückgefahren wurde.

geschrieben am 03.06.2016 um 09:28 Uhr.